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Wednesday 25 may 3 25 /05 /Mai 14:54

Trauer, Angst, Wut, Ekel und Freude gelten als unsere Basisemotionen. Dabei gilt: Über Körpersprache und Gesten deuten kann ich Emotionen erkennen, jedoch keine Gedanken lesen. Denn hinter jeder Emotion können sich immer mehrere Ideen verstecken.

Enge Emotionen wie Enttäuschung und Unsicherheit

Enttäuschung

Langsame und enge Bewegungen sprechen grundsätzlich eher für Enttäuschungen und Trauer. Manche Menschen bekommen eine tiefere, sanftere, bisweilen auch zittrige Stimme. Die Mundwinkel gehen nach unten, die Unterlippe beginnt zu zittern, das Kinn ist gerunzelt bei sehr tiefer Trauer.

Weitere körpersprachliche Zeichen deuten:

  • die Augen blicken nach unten, Arme hängen nach unten, der Kopf ebenso

  • Gesten werden sparsamer

  • das Gesicht wird evtl. mit der Hand verdeckt

Unsicherheit

Auch Angst und Unsicherheit zeigt sich in engen, aber ein wenig weiteren Bewegungen. Detaillierte Merkmale können sein:

  • das Gesicht wird bleich

  • die Augen sind weit geöffnet, auch unter Schock, der eng mit Angst zusammenhängt

  • die Mundwinkel gehen nach hinten unten

  • Lippen lecken und Händereiben deutet ebenso auf Unsicherheit hin.

  • Die Arme werden häufig zum Schutz nach oben gezogen.

Oftmals halten sich Menschen unter Stress allzu gerne an etwas fest, z.B. an einem Koffer oder einem Stuhl. Viele Menschen beginnen ebenso heftig zu blinzeln und zeigen dadurch, dass sie unter Stress stehen bzw. nervös sind.

Beruhigungsgesten und Manipulatoren

Berüchtigt sind ferner alle Beruhigungsgesten: Frauen berühren sich gerne bei Unsicherheit im Bereich zwischen Ausschnitt und Hals, z.B. an der Halskette – Männer dagegen eher im Nacken, können aber auch an ihrer Krawatte herumnesteln. Ebenso nehmen Manipulatoren zu, z.B. Hände kneten, das Gesicht streicheln oder den Hals streicheln. All dies dient der Beruhigung von Nervenenden am Hals und im Gesicht.

Wut und Ekel

Wut und Ärger

Wut ist eine sehr raumgreifende Emotion. Sie steht für Territorialanspruch und Machtanspruch. Vor allem Jugendliche kratzen sich gerne am Kopf als Zeichen dafür, zum Schlag auszuholen.

Weitere Merkmale können sein:

  • eine laute Stimme und ein stechender Blick

  • fest aufeinander gepresste Lippen und zusammengebissene Zähne

  • das Dach aus beiden Händen in der "Merkel-Geste" als Zeichen für Territorialanspruch

  • hackende oder abwehrende Hände und geballte Fäuste

Merkmale von Ekel und Verachtung sind eine gerümpfte Nase oder ein asymmetrischer Mund.

Freude und Zufriedenheit

Freude zeichnet durch eine hohe körperliche Lebendigkeit aus. Oft erkennt man bereits am Gesicht die Freude, z.B. über weit geöffnete, leuchtende Augen oder das echte Duchenne-Lächeln.

Weitere Merkmale und Gestik deuten:

  • wippende Füße

  • Offenheit: offene Hände und Arme

Ein leicht geöffneter Mund kann leichtes Staunen oder auch Offenheit bekunden. Sie sind bereit etwas aufzunehmen - insbesondere unterstützt durch leichtes Hochziehen der Augenbrauen und dadurch offenere Augen. Sie sind bereit, allem zu folgen, was Ihr Gesprächspartner zu sagen hat - auch wenn es ungewöhnliche Ideen sind.

The hot phone

von Michael Hübler - veröffentlicht in: Körpersprache
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