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  • Michael Hübler
  • Trainer, Berater, Coach, Experte für emotionale Kompetenzen
  • Trainer, Berater, Coach, Experte für emotionale Kompetenzen
13. September 2012 4 13 /09 /September /2012 14:26

   Wo befinden sich Ihre Baustellen (Arbeitsorganisation, Aufschieberitis, Prioritäten setzen, Nein sagen, Umgang mit Stress)? Welche Baustelle würden Sie gerne angehen? Wenn wir einen Zukunftsblick wagen: In einem halben Jahr hat sich in genau dieser Baustelle etwas zum besseren verändert. Woran würden Sie dies merken?

 

 

ja

stimmt weitgehend

stimmt eher nicht

nein

Mein Schreibtisch ist in der Regel chaotisch.

 

 

 

 

Ich arbeite nicht mit Todo-Listen o.ä.

 

 

 

 

Ich verliere oft den Überblick über meine Aufgaben.

 

 

 

 

Eingehende e-mails bleiben oft lange liegen.

 

 

 

 

Ich vergesse häufig Unterlagen o.ä., wenn ich zu einer Besprechung gehe.

 

 

 

 

Ich vergesse häufig Termine.

 

 

 

 

Es fällt mir schwer, Aufgaben zeitlich einzuschätzen.

 

 

 

 

Projekte“ gehen oftmals so ineinander über, dass es kaum die Möglichkeit eines guten Abschlusses gibt.

 

 

 

 

Ich schiebe gerne mal unangenehme Sachen auf.

 

 

 

 

Es fällt mir schwer, ganz bei einer Sache zu bleiben.

 

 

 

 

Häufig fällt es mir schwer Prioritäten zu setzen.

 

 

 

 

Am Abend bleiben i.d.R. wesentliche Aufgaben liegen.

 

 

 

 

Durch stetiges Krisenmanagement kann ich kaum planen.

 

 

 

 

Ich fühle mich fremdgesteuert.

 

 

 

 

Meine Kollegen sehen oft andere Prioritäten als ich.

 

 

 

 

Ich helfe mehr anderen als dass ich zu meinen eigenen Aufgaben komme.

 

 

 

 

Mir fällt es schwer, Nein zu sagen.

 

 

 

 

Ich tendiere dazu, manchmal zu schnell zu sein und Aufgaben nochmal machen zu müssen.

 

 

 

 

Pausen machen wird bei uns nicht gerne gesehen. 

 

 

 

Ich vergesse oft Pausen zu machen, worunter meine Gesundheit und Leistungsfähigkeit leidet.

 

 

 

 

Ich tendiere dazu, Aufgaben parallel zu bearbeiten.

 

 

 

 

Ich fühle mich oftmals überlastet.

 

 

 

 

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13. September 2012 4 13 /09 /September /2012 11:36

Selbstmanagement ist die Kunst, gut sowohl mit seinen eigenen Ressourcen und damit auch mit der Zeit umzugehen, als auch effektiv (zielorientiert) und effizient (leistungsorientiert) vorwärtszukommen. Dabei kann man sich das Leben auch ganz schön schwer machen, wie Sie an den 10 schlimmsten Selbstmanagementfallen sehen können:

  1. Wer parallel arbeitet, schafft mehr!

  2. Vorbereitung lohnt sich nicht!

  3. Ich sollte meinen Tag zu 100% verplanen!

  4. Wer sich Ziele setzt wird doch nur enttäuscht!

  5. Die Dinge richtig erledigen statt die richtigen Dinge erledigen!

  6. Ich sollte alles möglichst perfekt erledigen!

  7. Wer zu gut strukturiert ist, kann nicht mehr kreativ sein!

  8. Erholung und Beziehungsarbeit sind Zeitdiebe!

  9. Nein sagen ist unhöflich!

  10. Unter Stress lässt sich am besten arbeiten!


Wenn es da mal nichts zu diskutieren gibt!



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20. Juni 2012 3 20 /06 /Juni /2012 08:24

Die Vernunft bestimmt spätestens nach dem Eintritt in den Beruf unser Leben. Kommen dann noch Kinder hinzu, scheint es aus zu sein mit der Unvernunft. Wollen wir wirklich unseren Kindern zumuten, dabei zuzusehen, wie wir uns vor allen Leuten zum Affen machen?

 

"Mama, Papa, Kollege Meyer, das war mal wieder richtig peinlich!"

 

  Dabei geht es nicht nur darum, noch einmal (so wie früher in der Studentenzeit) nachts ins Freibad einzusteigen oder einfach mal ab nach Spanien zu trampen und sich dort einige Monate durchzuschlagen. Wohl dem der dies bereits hinter sich hat, denn die Zeiten dies zu tun, sind vielleicht (?) wirklich vorbei. Aber mal ehrlich: Von was zehren Sie und Ihr Gedächtnis mehr: Von den letzten Jahren im Büro oder von dieser einen verrückten Nacht vor 20 Jahren, auf die sie immer wieder zu sprechen kommen, wenn die Freunde von damals mit am Tisch sitzen? Und dabei geht es keinesfalls um Vergangenheitsverklärung und die Trauer über das heutige langweilige Leben. Nein! Es geht mir hier vielmehr um die Spuren, die diese Unvernünftigkeiten in unserem Gehirn hinterlassen haben. Es geht um den Stolz, "etwas gewagt zu haben".

In der Biologie gibt es dafür das Handicap-Prinzip: Jemand der etwas komplett Unvernünftiges tut und trotzdem überlebt, muss ein toller Hecht sein bzw. tolle Gene haben. So gibt es Gazellen, die im Angesicht eines Löwen noch ein Tänzchen vollführen, um diesem zu zeigen:"Brauchst es gar nicht erst versuchen!" - idR mit Erfolg. Aber auch wir Menschen tun dies. Japaner sprechen von sogenannten Strategemen, wenn ein Krieger sich ganz leger mit einer Laute auf die Turmmauern einer zu erstürmenden Burg setzt und ein Liedchen schmettert. Die Nachricht an die anstürmende Armee ist dieselbe:"Ihr braucht es gar nicht erst zu versuchen!"

Doch es geht natürlich um viel mehr als um diese Verrücktheiten. Es geht auch und v.a. darum, Stellung zu beziehen, sich aus der Masse hervorzutun, etwas zu wagen, aufzufallen, etwas besonderes zu tun oder darzustellen - und damit freilich auch streitbar bzw. angreifbar zu werden.

Vernünftig wäre es, das zu tun, was alle tun und nicht aufzufallen (Stichwort Herdentrieb). Vernünftig ist es, nach dem Studium gleich mit dem Arbeiten anzufangen und damit einen lückenlosen Lebenslauf zu haben. Aber ist das denn wirklich so? Wollen Personaler wirklich diesen astreinen Lebenslauf?

In einer Welt, in der alle gleich sind, geht es dann doch wieder um das Besondere, das Wagnis, das Anders-Sein. Zudem erscheint es ganz logisch: Wer nichts wagt und damit nicht "unvernünftig" ist, kann zwar nicht viel verlieren (zumindest weiss er nicht, was er verloren hat), er kann aber auch nicht viel gewinnen.

 Dennoch herrscht eine große Unsicherheit vor, was denn heutzutage vernünftig oder unvernünftig ist. Daher meine Frage an Sie: Was ist vernünftig? Was ist unvernünftig? Sind Sabbaticals wirklich unvernünftig? Kann ich mir das leisten? Soll ich mir das leisten? Was war denn in Ihrem Leben unvernünftig und dennoch oder gerade deshalb gut? Wovon zehren Sie noch heute, weil Sie (vorsicht pathetisch!) gelebt haben anstatt gelebt zu werden? Und welche großen unvernünftigen Visionen und Ziele stehen noch aus?

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4. Juni 2012 1 04 /06 /Juni /2012 16:41

Dieser etwas kryptische Titel verweist auf eine Besonderheit unseres Gedächtnisses, die u.a. dazu führt, dass wir in vielen Situationen dazu tendieren lieber auf Nummer Sicher zu gehen anstatt etwas zu wa(a)gen.

  Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann hat vor vielen Jahren anhand einer Vielzahl von Interviews herausgefunden, dass wir Menschen keineswegs ökonomische Entscheidungen treffen, sondern i.d.R. immer auch emotionale Beweggründe mit eine Rolle spielen. Und oftmals sind die Bedenken oder Ängste doppelt so groß wie die Erwartungen, dass etwas positiv ausgeht. V.a. wenn wir unter Stress geraten, tendieren wir eher zu dem sicheren Weg, der da lautet:

Lieber Nichts machen anstatt etwas Falsches machen!

 

Dass dem so ist, liegt u.a. an unserem Gedächtnis. Denn unser Kurzzeitgedächtnis, dass ja auch letztlich für unser (kurzfristiges) Überleben zuständig ist, tendiert i.d.R. eher zu einer pessimistischen Sichtweise (Obacht!), während unser Langzeitgedächtnis optimistischer ausgerichtet ist (Wird schon werden!). Dieses Verhältnis ist freilich auch stark Perösnlichkeitsabhängig. Um diesen Effekt zu umgehen, gibt es mehrere Strategien:

  • Trainieren Sie Ihr Langzeitgedächtnis. Wenn Sie an Ihre Vergangenheit denken, werden Sie merken, dass die meisten gesunkenen Aktien auch wieder steigen. Wenn Sie einen Unfall hatten, werden Sie sich auch wieder erholen. Und am Ende lernen Sie dadurch neue Menschen kennen, die Sie nicht mehr missen möchten.
  • Was alte Menschen am meisten bedauern, ist das, was sie nicht getan haben. Nicht jedoch das, was Sie getan haben. Denn das erste konnten sie trotz aller Fehler und Schwächen in ihr Leben einbauen. Vom zweiten wissen Sie nicht einmal, ob es funktioniert hätte oder nicht. Wir trauern als am meisten unseren verpassten Chancen nach! 
  • Reduzieren Sie akuten Stress in Entscheidungssituationen. Denn sonst tendieren Sie zum einen dazu, zu stark auf Ihre Bedenken zu hören (Bedenken sind grundsätzlich gute Ratgeber, zu starke sind jedoch hinderlich), zum anderen führt es aber auch zu einer Blockade des Langzeitgedächtnisses, ja sogar zur Löschung einzelner Nervenverbindungen (das typische Prüfungsstressphänomen). 
  • Simulieren Sie mental aufgrund Ihrer Erfahrungen eine mögliche Zukunft und nehmen hier auch die Bedenken mit in Ihr Denken. Dadurch versöhnen Sie den (zu starken) Pessimismus der Gegenwart mit dem (zu starken) Optimismus der Vergangenheit. 

 Am besten verbunden mit der Lebensmaxime: Mach' lieber etwas, das einigermaßen richtig ist statt gar nichts!

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9. Mai 2012 3 09 /05 /Mai /2012 17:15

Ob Ihnen jemanden symphatisch erscheint oder nicht, sagt Ihnen i.d.R. Ihre Intuition nach wenigen Minuten. Doch manchmal werden wir auch manipuliert, z.B. wenn uns jemand anlächelt und es aber nicht so meint, uns berührt oder uns etwas schenkt, obwohl wir dies gar nicht wollen. Dies kann verwirrend wirken. Denn jemand, der uns etwas schenkt und dabei lächelt und uns sanft am Arm berührt ist doch eigentlich sympathisch, oder nicht?

Signal 1: Das Lächeln

Lächeln bzw. Freude gehört, laut Paul Ekman zu den sieben Grundemotionen. Überall auf der Welt wird dieses Signal verstanden und mit Wohlwollen und Vergnügen gleichgesetzt. Lächelt Sie ein Mensch herzlich an, dies erkennen Sie am breit nach oben gezogenen Mund und den verengten Augen inklusive den kleinen Lachmuskeln um die Augen herum, ist das Lächeln echt.

Doch Vorsicht! Wir neigen auch dazu, vorschnell einem falschen Lächeln Glauben zu schenken. Denn dadurch haben wir das Gefühl, dass alles in Ordnung wäre. Außerdem lassen sich Wut oder Enttäuschungen kaum unterdrücken, allerdings mit Hilfe eines künstlichen Lächelns maskieren.

Signal 2: Blickkontakt und Pupillenweite

Wichtig ist dabei die Frequenz und Dauer der Blicke. Dabei gilt: Unsichere Menschen tendieren dazu, immer wieder den Blickkontakt für einen kurzen Moment zu suchen, während dominante Menschen den Blickkontakt länger halten können. Zudem besagen Studien der Universität Oxford, dass ein langer Blickkontakt dann nicht als bedrohlich eingestuft wird, wenn er von einem Lächeln und einem freundlichen 'Augengruß' begleitet wird. Unsere Pupillen vergrößern sich immer dann, wenn wir etwas näher ergründen wollen. Dies muss nicht automatisch für Sympathie oder Wohlwollen, sondern kann auch für Gier, Überraschung oder Angst stehen. Auch hier ist es wichtig, dass das Auge mehr Input bekommt. Weite Pupillen stehen aber definitiv nicht für Wut, Ekel, Verachtung oder Langeweile. Interessant ist in diesem Zusammenhang die folgende Erkenntnis: Blauäugige reagieren wesentlich stärker mit Weitungen der Pupillen, was insbesondere blauäugige Frauen grundsätzlich attraktiver macht.

 

Signal 3: Sanfte Stimme

Eine sanfte, weiche Stimme löst bei den meisten Menschen positive Gefühle, zumindest jedoch keine Ängste aus. Dies liegt daran, dass eine wütende, aufgeregte Stimme i.d.R. höher ist. Eine tiefere, ruhige Stimme signalisiert damit:"Von mir droht Dir keine Gefahr!" Allerdings stehen tiefere Stimmen auch für Trauer. Vermutlich fühlen sich helfende Menschen damit noch mehr zu trauernden und leidenden Menschen hingezogen. Sollten Sie selbst sanfte Stimmen wenig attraktiv finden, so könnte es daran liegen, dass Sie ruhige, weiche Stimmen mit wenig Leistungsbereitschaft oder Trägheit assoziieren.

 

Signal 4: Körperliche Nähe und Körperkontakt

Die Intimzone in unserem Kulturkreis beträgt etwa eine Armlänge rund um den Körper herum. Kommt uns jemand zu nahe, bspw. beim Einkauf oder in der U-Bahn, fühlen wir uns schnell bedroht. Ein erstes Zeichen der Sympathie ist daher der Respekt unserer Intimzone. Ein Kollege, der diese Schwelle, v.a. bei Frauen, unerlaubt, gezielt und dauerhaft überschreitet, wird wohl kaum die goldene Sympathiekrone bekommen.

Auf der Schwelle dieser Zone wird ein an uns interessierter Mensch versuchen, in diese Zone langsam und respektvoll mit Hilfe einladender Gesten einzudringen, z.B. mit offenen Armen oder einem angedeuteten Vortrittlassen. Besteht die Erlaubnis, die Intimzone zu betreten, passiert dies v.a. in beruflichen Kontexten meist seitlich zueinander.

Als nächster Schritt folgt die Berührung. Auch hier gilt: Wer uns berühren darf, den finden wir sympathisch und umgekehrt. Allerdings wirken sich Berührungen geschlechtsspezifisch ganz unterschiedlich aus. Wenn bspw. eine Kellnerin einen Gast 'rein zufällig' berührt, steigt anschließend das Trinkgeld. Bei Kellnern kann dies schnell nach hinten losgehen. Bei Verkäufern sieht die Sache schon wieder anders aus, da Verkäufer Kunden grundsätzlich, z.B. beim Händeschütteln, berühren. Allerdings macht es einen Unterschied, ob uns jemand mit beiden Händen fest umgreift oder umarmt, wie es Politiker so gerne tun ("Wer würgt hier wen?"), oder ob uns jemand sanft, aber bestimmt die Hand drückt oder leicht auf die Schulter klopft.

 

Signal 5: Anpassung, Körperhaltung und Gesten

In der Körpersprache gibt es drei Grundhaltungen: Überspannung, Unterspannung und die goldene Mitte. Überspannte Menschen können dominant, wütend oder auch ängstlich sein, mindestens aber in dieser Situation angespannt, unruhig und evtl. überreizt. Wenn es sich um Wut handelt ist die Körperhaltung gekennzeichnet durch harte Gesten und einen angespannten, nach vorne gerichteten Oberkörper. Wenn es sich um Angst handelt hat die Körperhaltung etwas nervöses, die Gesten werden defensiver. Beide Typen werden kaum Sympathie für Sie empfinden, da sie entweder gegen Sie kämpfen oder vor Ihnen davonlaufen wollen. Die Unterspannung hingegen deutet auf Trägheit, Trauer oder Enttäuschung hin – ebenfalls keine gute Basis für Sympathie. Bleibt noch die goldene Mitte übrig, gekennzeichnet durch offene Arme und eine angemessene Körperspannung, was auf die Offenheit hindeutet, sich mit Ihnen intensiver auseinanderzusetzen. Doch auch Gesten können Offenheit und Lockerheit signalisieren.

All das hat auch mit einer gewissen Anpassung zu tun haben. Denn wenn sich andere an uns in Körperhaltung und Gesten anpassen merken wir, dass sie mit uns mitfühlen. Sie fühlen dann schließen implizit ähnlich wie wir. Doch auch hier gilt es vorsichtig zu sein: Denn benutzen genau dieses Spiegeln unserer Körperhaltung, um unsere Sympathie zu gewinnen, allerdings aus wenig altruistischen Gründen.

Und: Sympathie findet ebenso auf einer optischen Ebene statt, nämlich wenn uns jemand soziokulturell ähnlich sieht. Doch auch hier kann eine Anpassung stattfinden, die eher manipulativ statt echt gemeint ist.

 

Signal 6: Emotional-sprachlicher Inhalt und Respekt

Wichtig ist ferner, ob Ihr Gegenüber ein großes Interesse an Ihnen zeigt und dies auch durch Fragen, nicht nur fachlicher, sondern auch persönlicher Natur, z.B. zu Hobbies oder Ihrem Wohlbefinden, zum Ausdruck bringt. Ausreden lassen gehört hier ebenso zum guten Ton wie nicht sofort mit einer Gegenthese kontern.

 

Signal 7: Geschenke und Einladungen

Geschenke und Einladungen sind in Asien wichtige Rituale, anderen Gegenüber Wertschätzung zu zeigen, auch wenn dies bisweilen zu einem seelenlosen Ritual verkommt, worauf die zahlreichen japanischen Gebrauchte-Geschenke-Läden hinweisen. Auch bei uns heisst es: Geschenke erhalten die Freundschaft. Doch Vorsicht! Manche Geschenke sollen eine Bindung aufbauen, die Ihnen mehr schadet als nutzt. Denn beschenkt werden heisst auch: Ich sollte etwas zurückgeben, um nicht als Schmarotzer dazustehen oder mein Gegenüber zu beleidigen. Vor diesem Hintergrund wird das Schenken von Sekten oder Verkäufern mit Hilfe von kleinen Bibeln, Blumen und USB-Sticks oftmals ausgenutzt, indem es unser schlechtes Gewissen antriggert. Daher gilt: Jemand der etwas schenkt, sollte dies ohne einen Hintergedanken tun, um die gegenseitige Bindung zu vertiefen.

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11. April 2012 3 11 /04 /April /2012 13:59

Habe soeben einen spannenden Artikel in der Wirtschaftswoche entdeckt:

http://www.wiwo.de/erfolg/trends/checkliste-woran-sie-luegner-erkennen/5498180.html

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11. April 2012 3 11 /04 /April /2012 10:37

Erkennen Sie die Emotionen in den Gesichtern anderer?

Testen Sie sich selbst. Eine Auflösung erfolgt demnächst an dieser Stelle. Ein kleiner Tipp von Oscar Wilde:"Wenn ich mal keine Ahnung habe, was mein Gegenüber gerade denkt oder fühlt, mache ich einfach seine Mimik nach."

 

Bild 1 

trauer joh2

 

Bild 2

entsetzen2

 

Bild 3

uberrachung_joh2.jpg

 

Bild 4

wut2.jpg

 

Bild 5

 verachtung2.jpg

 

Rückfragen gerne per mail an info@m-huebler.de

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19. Januar 2012 4 19 /01 /Januar /2012 11:36

  Aufschieberitis kann als Ursache Perfektionismus haben, muss aber nicht. Die folgende Grafik macht dies deutlich:

 

Aufsch

 

Doch warum tendieren Menschen mit einem Perfektionismus-Syndrom dazu, Dinge aufzuschieben? Ganz einfach: Sie können oftmals ihren eigenen Ansprüchen nicht genügen und da sie dies unbewusst wissen, schieben sie die anstehende Aufgabe lieber weit von sich. Denn dann müssen sie sich auch nicht vor einem schlechten Ergebnis vor sich selbst schämen.

 

Empfehlungen für Menschen mit Perfektionismus-Aufschieberitis

I. Die Innere-Erlauber-Übung:

  • Welche inneren Sprüche tauchen in der Regel auf, wenn Sie sich mal wieder zu sehr in ein Thema verbissen haben (z.B. "Du musst der Beste sein" oder "Du darfst keine Fehler machen") und daher nicht weiterkommen? Solche inneren Antreiber sind meistens hilfreich, schießen aber ab und auch mal über das Ziel hinaus.  
  • Überlegen Sie sich nun einen Inneren-Erlauber-Spruch, der den inneren Antreiber ein wenig besänftigt, z.B. "Gib dein Bestes, aber nicht mehr" oder "Ich versuche Fehler zu vermeiden, aber sie gehören dennoch zum Leben dazu".

II. Konzentration auf das Wesentliche

Wie können nicht jede Aufgabe und auf jedem Gebiet gleichermaßen perfekt sein. Daher gilt es Prioritäten zu setzen. Dies kann bedeuten:

  • Ein zeitliches Prioritäten setzen bedeutet, innerhalb eines Prozesses zu untersuchen, was wann am wichtigsten erscheint. Ein Bsp. aus der betrieblichen Systemanalysen: Kurzfristig erhöht sich durch Kürzungen an Fortbildungen der Gewinn im Unternehmen. Langfristig wirken sich solche Kürzungen allerdings auf die Moral und Weiterbildung der Mitarbeiter aus. Und dies bedeutet indirekt: Rückgang der Gewinne. Folglich gibt es kurzfristige ebenso wie langfristige Strategien, die sich evtl. nicht einmal ausschließen müssen.  
  • Inhaltlich: Innerhalb eines Problems / einer Entscheidung / einer Aufgabe gibt es immer Aspekte, die einen großen Einfluss auf andere ausüben, während andere Aspekte eher eine periphere Bedeutung haben. Ein Bsp.: Sie wollen eine perfekte Wohnung. Allerdings wird es schwer, sowohl eine perfekte Sicht, einen ruhigen Ort, eine gute Anbindung und ein wunderschönes Bad mit Badewanne und einen Balkon zu bekommen. Mittels einer Einflussanalyse können Sie schnell herausfinden, dass der Faktor "Größe" sich auch auf die "Helligkeit" auswirkt oder der Faktor "Anbindung" sich auch auf die "Möglichkeit im Grünen zu spazieren (wenn auch nicht unbedingt direkt von der Haustür aus)" auswirkt. Badewanne und Balkon sind hingegen zwar nette Gimmicks, haben jedoch insgesamt wenig bis gar keine Auswirkungen auf andere Faktoren. 

 

Eine solche Einfluss-Analyse (ohne den Preis, da dieser ja meist gesetzt ist) könnte in etwa so aussehen:

 einflwhg

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18. Januar 2012 3 18 /01 /Januar /2012 08:56

Die Eisenhowerquadranten werden den meisten von Ihnen vermutlich weitgehend bekannt sein. Einen kurzen Einstieg finden Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenhower-Prinzip

Doch was kann man alles damit tun? Für sehr erhellende Gesichter sorgt immer wieder die Möglichkeit, die Eisenhower-Prinzipien als Analyse-Instrument zu benutzen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  • Schätzen Sie als erstes ein, wieviel Zeit Sie in Ihrer täglichen Arbeit in welchen Quadranten verbringen.
  • Nun können Sie verschiedene Strategien (S1-4) fahren, die auf die jeweiligen Quadranten (Q1-4) zugeschnitten sind:

eisi kon

 

Erläuterungen:

  • Sollten Sie viel Eigenzeit besitzen, d.h. die Möglichkeit haben, mit wenig Außendruck zu arbeiten, sind die Strategien im Quadranten 1 die richtigen für Sie: Erhöhen Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit, Lernen Sie, besser zu planen (z.B. mit Getting Things Done), usw.
  • Verbringen Sie (als Feuerlöscher) viel Zeit im 2. Quadranten, sollten Sie versuchen, dies durch eine gute Planung zu verbessern. Allerdings wird es immer auch Zeiten geben, in denen Sie dies nicht schaffen werden, z.B. weil die Strukturen in Ihrer Arbeit so sind, wie sie eben sind. Hier gilt es, zu lernen mit diesem Stress umzugehen, z.B. indem Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren (Prioritäten setzen) oder mit einem guten Selbstvertrauen die Kontrolle behalten.
  • Haben Sie jedoch viel "Kleinkram" zu erledigen (Q3), kann es Sinn machen, auch mal Nein zu sagen und zu delegieren, sofern dies überhaupt möglich ist. Alternativ ist es in diesem Quadranten wichtig, solchen "Kleinkram" zügig und mit möglichst wenig Energieaufwand abzuarbeiten (z.B. nachmittags um 14.00).
  • Und über Q4 brauche ich glaube ich nicht mehr viel zu schreiben. 
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9. November 2011 3 09 /11 /November /2011 08:21

„Nicht die Kinder sind ungeeignet für die Schule, sondern die Schule ist ungeeignet für die Kinder, weil sie falsch mit der Zeit umgeht“ meint Fritz Reheis, Erziehungswissenschaftler an der Universität Bamberg.

 

Den ganzen Artikel zum Thema Schule und Biorhythmus finden Sie hier: http://www.ksta.de/html/artikel/1320495973349.shtml

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