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Betrachtungen über unseren Umgang mit Emotionen, Wissen und der Zeit. Weitere Informationen auf www.m-huebler.de www.xing.com/profile/Michael_Huebler3

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Das Linder-Axiom

Das Linder-Axiom (nach Staffan B. Linder, 1970) besagt: Je mehr wir uns leisten können, und je mehr Wünsche wir haben, desto weniger Zeit bleibt dafür übrig. Zeit wird dadurch zum Gegenwert des Wohlstands. Im Detail bedeutet dies:

  • Anschaffungen kosten Geld, Lagerung kostet Raum, Besitz kostet Pflege (auch Abstauben), Schränke, Reparaturen.

  • Einkaufen kostet Zeit, Suche nach den Dingen kostet teils mehr Zeit, als einfach neu zu kaufen.

  • Alte Dinge halten und in der Vergangenheit fest. 

 

Auf den Punkt gebracht: Je besser es uns geht, desto mehr Dinge besitzen wir, die wir pflegen müssen, desto weniger Zeit haben wir für andere Dinge wie z.B. Beziehungspflege(!).

Während der Zeit, all die schönen Computer und Küchengeräte zu warten und zu putzen, benötigen wir zudem mittlerweile wesentlich mehr Zeit zum Einkaufen als früher, da die kleinen Supermärkte um die Ecke nicht mehr da sind. Es heisst also: Wie gewonnen so zeronnen.

 

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W
<br /> Oder anders ausgedruckt: weniger ist oft mehr. Ich kann zu diesem Thema den Blog von dem Minimalist Leo Babauta empfehlen: http://zenhabits.net/<br /> <br /> <br />
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M
<br /> <br /> Ganz genau. Dieses Prinzip finden wir ja sehr häufig in den unterschiedlichsten Kontexten, z.B. im Pareto-Prinzip oder auch in dem Fakt, dass Firmen oftmals bei ihrem Kerngeschäft bleiben<br /> sollten, anstatt sich zu verzetteln.<br /> <br /> <br /> <br />